Hinweise zur Verwendung


Schreibweise des G”ttesnamens: Im Judentum ist es üblich, in alltäglichen Texten die G”ttesnamen nicht vollständig auszuschreiben, um sie vor einem nicht würdevollen Umgang zu schützen. Allerdings gilt es nach den meisten Meinungen nur für Texte in hebräischer Sprache. Das Nichtausschreiben des G”ttesnamens auf MEQOROT dient daher vor allem dem pädagogischen Zweck, die jüdischen Texte authentischer erscheinen zu lassen.

Die Quellentexte: Alle Texte, die Sie auf dieser Seite finden, wurden entweder direkt aus den jeweiligen Werken übernommen oder sie stammen aus anderen Sammlungen. Der entsprechende Literaturhinweis findet sich am Ende des jeweiligen Textes. Sofern nicht anders vermerkt, stammen alle Fußnoten und andere Anmerkungen von mir. Bei älteren Texten wurde die Rechtschreibung stillschweigend modernisiert. In manchen Fällen wurden veraltete Begriffe durch moderne ersetzt (etwa „Weib“ durch „Frau“); falls es sich aber um sprachliche Besonderheiten des Autors handelt (wie etwa bei R. Samson Raphael Hirsch oder Martin Buber), blieb der Wortlaut unverändert.

Bibelzitate: Die Zitate aus der Bibel wurden entweder aus den Quellentexten selbst oder aus den gängigen jüdischen Übersetzungen (Zunz, Wohlgemuth etc.) übernommen; oft wurde aber die Sprache etwas vereinfacht und modernisiert. In manchen Fällen wurde eigene Übersetzung erstellt.

Übersetzungen: Texte, die im Original nicht auf Deutsch verfasst sind, erscheinen immer in Übersetzung. Wenn möglich, wurden gängige Übersetzungen verwendet. In manchen Fällen habe die Übersetzungen geringfügig überarbeitet. Dies gilt sowohl für rabbinische als auch für philosophische Texte. Sofern nicht anders vermerkt, stammt die Übersetzung von mir.

Umschrift des Hebräischen: Die Umschrift des Hebräischen folgt der gewöhnlichen deutschen Orthographie und Aussprache und wurde entsprechend angepasst. In Fällen aber, wo die Originalschreibweise stilistisch wichtig ist (wie z. B. in den „Neunzehn Briefen“), wurde die ursprüngliche Transkription beibehalten.

Anordnung: Die Texte werden sortiert nach Autor und nach Thema. In manchen Fällen wird ein Text mehreren Themen zugeordnet.

Grundtexte und Aufbautexte: Didaktisch sollte jedes Thema anhand von wenigen grundlegenden Primärtexten (“Mastertext”) erschlossen werden. Aufbautexte können dann mit diesen verglichen oder anders in Dialog gesetzt werden. Theoretisch kann jeder Text, sofern didaktisch geeignet, als Grundtext eingesetzt werden, es bietet sich jedoch an, auf möglichst klassische Quellen zurückzugreifen (schon deshalb, weil neuere Texte selbst auf diesen klassischen Texten aufbauen). Das heißt, es scheint didaktisch begründeter zu sein, die philosophische Auseinandersetzung mit dem Freien Willen durch Texte von R. Saadja Gaon und Maimonides und nicht von Martin Buber oder R. Joseph Soloveitchik einzuführen. In manchen Fällen, insbesondere wenn man synchron vorgehen will oder ein Thema „aus dem Abseits“ einführen möchte, können natürlich auch andere Texte als Ausgangspunkt gewählt werden. Welche Texte ich als Grundtexte für die jeweiligen Themen gewählt habe, kann aus den Zusammenfassungen entnommen werden.

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